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Ratspieker

Informationen zum Wiederaufbau des Ratsspieker'

  • Das Fehlen eines Hauses für die Borgfelder Bürger im Sinne eines Gemeinschaftshauses (wie schon im Dorferneuerungsplan 2004 ausgewiesen), sowie akuter wachsender Platzmangel im Heimatarchiv haben den Wunsch nach einem entsprechenden Haus ausgelöst.

  • Der Plan sieht vor, dass als Grundlage des Wiederaufbaus eines Ratsspiekers im Ratsspiekerpark ein vorhandenes altes Fachwerk- und Ständergerüst verwendet wird.
  • Die Nutzung des Gebäudes soll allen Borgfeldern offenstehen. Sie soll u.a. umfassen: Feiern in festlichem Rahmen, Kulturveranstaltungen, Heimat-Archiv, Heimat-Ausstellungen, Treffen von Gruppen mit speziellen Themen usw.. Auch weitere Nutzungen wären denkbar.
  • Die Erstellung des Gebäudes und der Außenanlagen soll nur durch Sponsorengelder und Förder mittel finanziert werden. Kommen die Gelder nicht zusammen, dann wird dieses Projekt aufgegeben. (Kein Finanzierungsrisiko für den Bürgerverein oder die Stadtgemeinde)
  • Für die laufenden Betriebs- und Unterhaltungskosten sollen die Zinsen von gesponsorten Geldern verwendet werden, die in eine Stiftung eingebracht werden. Damit erübrigt sich die Sorge um die Betriebs- und Unterhaltungkosten für das Gebäude. (Auch hier kein Finanzierungsrisiko für den Bürgerverein oder die Stadtgemeinde)
  • Der Ratsspiekerpark und alle vorhandenen Einrichtungen wie Kaisen Denkmal und -Linde, Spielplatz, Ehrenmal, Baumbestand usw. bleiben uneingeschränkt erhalten.

Es muß noch einmal betont werden, dass der Plan, wenn er eine grundsätzlich Befürwortung findet, nur durchgeführt wird, wenn es gelingt, entsprechende Sponsoren-Gelder einzuwerben.
Der Park würde durch ein solches Gebäude deutlich gewinnen. Außerdem lassen sich Sponsorengelder für ein Fachwerkhaus in der historischen Lage des alten Ratsspiekers leichter einwerben.

Lage des Ratsspiekers im Ratsspieker-Park.
Der neue Ratsspieker soll an historischer Stelle entstehen. Ursprünglich stand hier das Gebäude einer Hofstelle, die später als Spieker und als Sommerresidenz für die adeligen Grundherren „von der Lith", ausgebaut wurde. 1595 verkaufte man das Anwesen an den Bremer Rat. Es wurde Sitz des Ratsrichters. 1819 wurde daraus eine Gaststätte, später ergänzt um einen Saalanbau, an den sich viele alte Borgfelder noch gut erinnern. 1962 erfolgte der Abriss.